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da ist sie wieder - in regelmässigen abständen und aus immer extremeren anlässen findet die rassismusdebatte den weg zurück in die schlagzeilen. oft genug um ernst genommen zu werden.

Statt dessen erklärt z.B. beckstein gestern münchen als sicher, sicherer als für viele türken istambul. die absurde rhetorik ist doppelt verharmlosend, denn neben der tatsache dass noch niemals von münchen die rede war ist es kaum eine frage der sicherheit: das erschreckende ist die motivation, es ist ein kleiner unterschied ob in istambul ein autounfall passiert oder in deutschland ein ausländer aus purem hass ins koma geprügelt wird - und ich bezweifle dass ähnlich motivierte übergriffe in dieser dimension in der türkei passieren.

auch sehr grotesk: ausgerechnet schäuble erklärt deutschland für sicher und behauptet niemand müsse um sein leben fürchten. aus seinem mund klingt das besonders makaber - schon vergessen? auch wenn das attentat keinen rassistischen hintergrund hatte - offensichtlich war der täter ähnlich unberechenbar und gefährlich: Am 12. Oktober 1990 wurde Schäuble bei einem Attentat nach einer Wahlkampfveranstaltung in Oppenau durch einen Schuss, der von einem psychisch kranken Mann abgefeuert wurde, schwer verletzt. Er ist seitdem vom dritten Brustwirbel an abwärts gelähmt und benutzt einen Rollstuhl. (wikipedia)

(23.05.06 von andreas)

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